Punkte von Wencke

Deine Meinung über DICH

Hast du dir darüber schon mal Gedanken gemacht? Über die Meinung, die du über dich selbst hast? Oder denkst du eher darüber nach, was andere über dich denken?

Wir kennen Begriffe wie Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein und Selbstliebe. Doch wie entsteht das und wie können wir Einfluss darauf nehmen?

Die Grundlagen werden bereits bei unserer Entstehung, der Geburt und der Kindheit gelegt. Das Umfeld, in dem wir gezeugt werden und aufwachsen, sind die prägendsten Faktoren für unseren Charakter, unsere Stärken und Schwächen. Dazu kommt das sogenannte Erbgut, also das. was wir von unseren Vorfahren an Informationen in unseren Genen gespeichert haben.

Und was ist damit möglich?

Die meisten Menschen sind sich nicht darüber bewusst, wie sehr sie selbst in der Lage sind auf ihr Leben, Denken und Fühlen Einfluss zu nehmen. Viele fühlen sich als Opfer der Umstände, lassen sich und ihr Leben von außen steuern und sind damit in ständiger Reaktion, anstatt in einer selbst ausgelösten Aktion.

In Reaktion zu sein hat jedoch nichts damit zu tun sein Leben selbst zu gestalten, seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen Ausdruck zu verleihen. Es fehlt die innere Erfüllung, so entsteht Leere, Frustration und Unzufriedenheit und im weiteren Verlauf oftmals auch Krankheiten.

Als Kinder tun wir alles um unser Überleben zu sichern. Alle Sinne sind darauf ausgerichtet ein Teil der „Herde“ (Familie, Stamm, Dorfgemeinschaft) zu sein, um ausreichend Fürsorge, in Form von Essen und Trinken, Liebe und Zuneigung zu erfahren. Daraus, wie wir diese Zeit erleben, schreiben wir unser eigenes Programm, aus dem heraus wir ein Leben lang funktionieren.

Oft eignen wir uns Verhaltensmustern an, die uns später als Erwachsener nicht unbedingt dienlich sind. Bekommen wir z. B. nur Zuneigung und Aufmerksamkeit, wenn wir besonders gute Leistungen erbringen, speichert sich das in unserem Unterbewusstsein ab. Unser Selbst-Wert steht also in direktem Zusammenhang zu dem, was wir in der Lage sind zu leisten.

Sich selbst zu lieben ist der Beginn einer lebenslangen Romanze. Oscar Wilde

Wie anders ist es doch bedingungslos geliebt zu werden?

Ob als Kind oder Erwachsener, wünschen wir uns nicht alle bedingungslose Liebe? So geliebt zu werden wie wir sind, mit allen Ecken und Kanten, wie auch den liebenswerten Eigenschaften, die wir in uns tragen?

Und wie ist das mit der bedingungslosen Liebe für uns selbst? Für was schätzen wir uns selbst-wert? Und sind wir uns unseres Wertes selbst-bewusst?

Wie viele Menschen suchen die große Liebe in einem Partner ohne sich selbst zu lieben!? Wie oft soll der Partner Lücken und Defizite füllen, die wir selbst in uns hinterlassen?

Der Ausweg

Erkennen wir Dysbalancen zwischen dem wie wir heute sind und dem wie wir gerne wären, so ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt es anzupacken und die ersten Schritte in die Richtung zu unternehmen wo wir sein wollen. Für den Anfang helfen schon ein paar einfache Techniken, die regelmäßig angewendet eine nachhaltige Veränderung mit sich bringen können.

Das Allerwichtigste ist die Wurzel des Übels zu erkennen. Das Mangeldenken! Ja genau! das Muster heißt „genug ist nie genug“ egal wie viel wir von was haben, es ist nie genug! Hier ist die Wurzel allen Übels.

Wie wäre es also wert zu schätzen, welchen Reichtum wie in unserem Leben haben? Allein weil wir in Europa leben, gehören wir zu den privilegiertesten Menschen auf diesem Erdball. Wir haben mehr zu Essen als wir essen können. Wir haben mehr Trinkwasser als wir trinken können. Wir haben mehr Kleidung als wir anziehen können. Wir haben ein größeres Auto als es nötig wäre, um von A nach B zu kommen. Diese Liste lässt sich endlos fortsetzen und trotzdem konzentrieren sich die meisten Menschen auf das, was sie gerne noch mehr hätten, anstatt auf das, was so reichlich vorhanden ist. Ist das nicht traurig?

Die Übung

Bereits vor gut 25 Jahren hat mir eine sehr schlaue Frau, eine der für mich bis heute wichtigsten Übungen mitgegeben. Sie hatte mir empfohlen mir ein Dankbarkeitstagebuch zuzulegen, um jeden Tag dort fünf Dinge einzutragen, für die ich an diesen Tag dankbar bin. Inzwischen kenne ich viele Menschen die ein Dankbarkeitstagebuch schreiben und alle bestätigen welche großartigen Veränderungen allein dadurch möglich sind.

Du sollst dankbar sein für das Geringste, und du wirst würdig sein, Größeres zu empfangen. Thomas von Kempen

Dankbarkeit ist die stärkste Kraft für Veränderung! Trainieren wir den Muskel für Dankbarkeit, so regelmäßig wie wir unsere Körpermuskeln trainieren, verändert sich unsere Wahrnehmung, so wie sich der Körper verändert, wenn wir mehr trainieren.

Dankbarkeit steigert ganz enorm unseren Selbstwert, unser Selbstbewusstsein und die Selbstliebe. Aus Gedanken und Gefühlen der Dankbarkeit vollziehen wir andere Handlungen und ernten damit andere Reaktionen. Die Beziehung zu uns selbst, wie die zu unseren Mitmenschen, bekommt eine neue Qualität.

Ein Dankbarkeitstagebuch zu führen ist keine große Sache, es dauert ein paar Minuten am Ende eines jeden Tages. Die Wirkung jedoch ist unendlich groß! Ich würde mich freuen, wenn du Lust hast es für dich auszuprobieren. Und vielleicht hast du ja auch Lust, mich an deinen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Es würde mich sehr interessieren wie es dir damit in deinem Leben geht.

In Dankbarkeit

Deine

Karin Pilz

Punkte von Wencke

Und täglich grüsst das Murmeltier

Geht es dir wie den meisten Menschen? Unterliegt dein alltägliches Leben auch einem Rhythmus, der durch deine Verpflichtungen gesteuert wird? Erst kommen all die Dinge, die erledigt werden müssen und erst dann die Dinge, die dir Freude machen? Und jeden Tag dreht sich das Rad von vorne? Ähnlich wie in diesem wunderbaren Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ versuchst du es jeden Tag besser hin zu bekommen?

Mir ist aufgefallen, dass die Dinge, die uns Freude machen und die Verpflichtungen, die wir haben, scheinbar nur selten gleichzeitig stattfinden. Wenn ich den Menschen so zuhöre, scheint es immer mehr eine deutliche Trennung von beidem zu geben. Entweder erledigt man eine Verpflichtung oder man hat Spaß.

Es scheint, es ist den wenigsten Menschen vergönnt, an den Dingen, die sie vermeintlich erledigen müssen auch Spaß zu haben. Den größten Posten nimmt dabei wohl die Arbeit ein. Sie bestimmt zum Großteil wann wir aufstehen und zu Bett gehen. Wieviel Stunden wir uns zum Schlafen und Ruhen nehmen (können) und wie viel Zeit darüber hinaus uns noch zur Verfügung steht. Dazu kommen Wegezeiten, Zeit zum Einkaufen, Zeit für das bisschen Haushalt und diverse andere persönliche Verpflichtungen. Kein Wunder also, die Menschen freuen aufs Wochenende und den Urlaub. Raus aus dem Alltag, von all dem was jeden Tag stattfindet und zu wenig freudvoll ist.

Und dann, endlich ist es da

das Wochenende, der Feiertag, der Urlaub. Endlich können wir all das tun, was wir uns vorgenommen haben und jetzt wollen wir es uns gut gehen lassen. Endlich! Doch häufig kommt es dann auch noch anders als man denkt und die Dinge klappen nicht wie geplant.

Ein Familienmitglied wird krank, der Flieger geht nicht, das Auto streikt oder oder oder. Wann ist es wirklich so perfekt, dass wir vollkommen zufrieden sind? Wann sind wir im Zustand vollkommener Freude? Viele Menschen kennen diesen Zustand nicht, nicht mehr oder haben ihn nie kennengelernt.

Die Lösung?

Es gibt eine immer mehr um sich greifende Art und Weise, sich aus diesem Hexenrad raus zu nehmen. Krankheiten! Sie geben uns die Erlaubnis nicht mehr voll umfänglich so zu funktionieren, wie es die anderen von uns erwarten bzw. wie wir selbst es von uns erwarten. Im Grunde sind es die Erwartungen an uns selbst, die erlernten Muster aus denen heraus wir funktionieren, oder eben irgendwann nicht mehr, weil wir vor Erschöpfung oder innerer Kapitulation aufgeben und dem Druck nicht mehr standhalten.

Gerade die sog. Zivilisationskrankheiten haben selten rein organisch-körperliche Problematiken und sind daher auf dieser Ebene oft nicht heilbar. Insbes. bei chronischen oder wiederkehrenden Erkrankungen lohnt sich ein Blick auf die evolutionäre Systematik der körperlichen Funktionen.

Echte Optionen

Letztlich wollen alle Menschen gesund, reich und glücklich sein. Es ist das wonach wir streben. Keiner hat Ärger, Missgunst und Magenschmerzen auf seiner Wunschliste stehen.

Den ganzen Tag denkt und fühlt es in uns. Fast alle Gedanken und Gefühle entstehen automatisch, ohne irgendeine Kontrolle und schon gar nicht durch bewusstes Auslösen. Diese unkontrollierten Gedanken und Gefühle sind dafür zuständig wie es uns geht. Ja, du liest richtig! Es sind die nicht willentlich ausgelösten Gedanken und Gefühle, die die Qualität unseres Lebens bestimmen. Ist das nicht der reine Wahnsinn!?

Was wäre also möglich, wenn wir anfangen würden diese willentlich zu steuern? Welch unglaublich großes und ungenutztes Potential hätten wir auf unserer Seite? Das ist ein Quell unendlicher Ressourcen und wir tragen sie alle in uns. Es braucht nichts weiter als sie zu nutzen.

Das größte Geschenk

welches wir uns selbst machen können, ist Einfluss zu nehmen auf das wie wir uns fühlen, um uns endlich so zu fühlen, wie wir es gerne haben wollen. Glück entsteht durch Lebensfreude die wir täglich neu erzeugen. Es ist nichts was von alleine und über Nacht auf einmal da ist, es ist ein Prozess den wir jeden Tag auf Neue steuern können.

Das Experiment

Hast du Lust die nächsten 14 Tage diese klitzekleine Übung mitzumachen? Alle Spekulationen ob das sinnvoll ist oder nicht über Bord zu werfen und es einfach zu machen? Bist du bereit?

Nur wenn du wirklich bereit bist dich mit dieser Übung zu committen, wirst du ein spürbares Ergebnis haben. Deshalb fühle in dich rein und sollte da noch so ein Gedanke sein wie „Naja, ich mache es mit … nur um zu beweisen, dass ich vorher gewusst habe, dass es nix bringt“ dann frage dich selbst, ob es das ist was dich am Ende weiterbringt.

Du machst die Übung nur für dich und musst mit niemandem darüber sprechen, wenn du es nicht möchtest. Wenn du jetzt bereit bist, dann fangen wir an.

Der Satz den du dir merken musst lautet:

„Wie wird es noch besser als das?“

Wie verwendest du ihn?

Immer wenn etwas in deinem Leben passiert, was dir nicht gefällt, sagst du zu dir: „Wie wird es noch besser als das?“😊

Immer wenn etwas in deinem Leben passiert, was dir richtig gut gefällt, sagst du zu dir voller Freude: „Wie wird es noch besser als das?“ 😊 😊

Dein Hirn darf jetzt Pause machen. Alle Bewertungen und Ansichten darüber ob das funktioniert oder nicht …. Hör einfach nicht hin, tu es einfach!

Schreibe dir den Satz auf Post it´s oder auf andere Zettel und verteile sie überall. Nur wenn du dich immer wieder darauf aufmerksam machst, wirst du es nicht vergessen.

Ich wünsche dir bessere 14 Tage als die letzten 14 Tage. Ganz in dem Sinne „Wie wird es noch besser als das?“

Herzlichst

Deine Karin

Punkte von Wencke

Die Mutprobe

Als Kinder waren wir jeden Tag mutig und das war für uns vollkommen normal. Jeden Tag haben wir irgendwas zum ersten Mal gemacht und neue Aufgaben gemeistert.

Auf dem Kinderspielplatz waren wir oft mutiger, als es unseren Eltern recht war. Wenn wir am Klettergerüst noch eine Sprosse höher wollten als beim letzten Mal, wenn wir beim Schaukeln jedes Mal ein bisschen wilder schaukelten und beim Wippen kräftiger aus dem Sattel hüpften – all das war ganz normal. Und haben wir es zu dolle getrieben, spätestens dann wurden wir von unseren Eltern ermahnt, es doch nicht zu übertreiben und nicht zu übermütig zu sein.

Als Kind waren wir nicht in der Lage das Risiko richtig einzuschätzen und die Eltern dafür zuständig auf uns aufzupassen. Doch wie ist das jetzt als Erwachsener? Wer passt heute auf uns auf, wenn wir übermütig werden? Und, trauen wir uns überhaupt noch übermütig zu sein?

Mut ist, wenn man Todesangst hat...

 

Über – mü (u) tig

Heißt das mehr Mut zu haben als uns guttut oder als normal ist? Und was heißt es, normal mutig zu sein?

In der Kindheit und Jugend testen wir alle möglichen Grenzen und Dinge aus. Und sind wir mal ehrlich, die Sachen, die am verrücktesten waren, das sind die Geschichten, die uns ewig in Erinnerung bleiben. Sie lassen in uns wehmütige Gefühle entstehen, wenn wir ab und an daran denken und Freunden unsere Geschichten erzählen.

Als Erwachsener bewegen wir uns hauptsächlich nur noch in dem Bereich, in dem wir uns sicher fühlen, man nennt es auch Komfortzone. Die meiste Zeit ist es nicht mehr nötig, uns über den Rand dessen was wir gewohnt sind hinauszubewegen. Der Alltags-Trott holt uns ein und die Lust auf Abenteuer erleben nur noch die Filmhelden, während wir am Sofa von der großen weiten Welt träumen.

Und wo bleibt das Kribbeln, die Vorfreude, die Abenteuerlust und das Austesten der persönlichen Grenzen? Der Dinge, die unseren Puls höher schlagen lassen?

Nicht weil es schwer ist

 

Wie wäre dein Tag heute, wenn du gestern etwas Außergewöhnliches erlebt hättest?

Wenn du mutig gewesen wärst und etwas Neues oder Verrücktes probiert hättest? Etwas, was du noch nie oder schon sehr lange nicht mehr gemacht hast?

Wie wäre dein Tag heute, wenn du gestern eine Grenze überwunden hättest? Etwas geschafft hättest, was du schon immer mal tun wolltest, doch dich bisher nie getraut hattest oder einfach zu bequem warst?

Wie wäre es, das heute, ja am besten gleich heute, zu tun?!

Mit jedem Jahr welches wir älter werden, werden wir vernünftiger, ruhiger und angepasster. Wir toben nicht mehr so wild. Denken nach bevor wir handeln. Wägen ab, ob sich etwas lohnt oder eben nicht, ob es zu gefährlich ist und ob es überhaupt sinnvoll ist. Und so haben wir angefangen unser Sein ganz langsam und unmerklich zu verkleinern, uns zufrieden zu geben mit dem was wir haben, anstatt nach all dem zu streben was wir vom Leben haben wollen.

Unser Verstand bewertet alles aus den Erfahrungen der Vergangenheit und gestaltet daraus unsere Zukunft. Doch was, wenn die Zukunft andere Erfahrungen bringen soll als unsere Vergangenheit an vergleichbaren Anhaltspunkten zu bieten hat?

Wie wäre es, die kleinen und großen Abenteuer jeden Tag anzustreben? Das Risiko einzugehen auf die Nase zu fallen, nur um wieder aufzustehen und es erneut zu probieren? So wie Kinder laufen lernen, indem sie wieder und wieder aufstehen, egal wie oft sie hingefallen sind?!

Was kannst du deinem Leben heute hinzufügen, das ein echtes Abenteuer, ein Herzenswunsch oder eine vermeintlich zum Scheitern verurteilte Unternehmung wäre? Was, wenn du es trotzdem tun würdest? 😉

Habe Mut zum Gücklich sein, und Mut zu Scheitern!

Herzlichst
Deine Karin Pilz

Punkte von Wencke

Leichtes Gepäck – Ist das was für dich?

Vor ein paar Monaten erzählte mir eine Frau: Jedes Mal, wenn sie sich ein neues Kleidungsstück kauft, nimmt sie dafür ein anderes aus dem Kleiderschrank raus und gibt es weg. So kommt sie nie in die Verlegenheit irgendwann einmal ihren Schrank ausmisten zu müssen, weil lauter alte Klamotten ihr tristes Dasein darin fristen. Das finde ich eine geniale Art und Weise, dem permanenten Zumüllen von Schränken und Kellern entgegenzuwirken, es bedarf jedoch viel Disziplin.

Wie hältst du das mit den Dingen in deinem Leben, die du nicht mehr benötigst? Schaffst du regelmäßig Platz oder bewahrst du gerne noch Vieles auf? Ganz nach dem Motto ”Man könnte es ja noch mal brauchen“!

Zum youtube-Video „Leichtes Gepäck“ bitte ins Bild klicken!

In meiner Kindheit waren viele Dinge Mangelware und als ich mein erstes eigenes Geld verdiente, bin ich erst einmal einkaufen gegangen. Mein Arbeitsplatz lag mitten in der Nürnberger Innenstadt und so ging ich jeden Tag mit ein paar Einkaufstüten unterm Arm nach Hause. Welch ein Genuss, endlich einzukaufen was ich wollte! Besonders liebte ich damals Handtaschen, Uhren, Schmuck und sonstige Accessoires. Ja, ich bin eine Frau, auch damals schon. 😂

Nun war es für mich leicht und ein Vergnügen einkaufen zu gehen, doch gab es keine Programmierung dafür, was mit den Dingen geschehen sollte, die mir irgendwann nicht mehr gefielen, die nicht mehr modern waren oder nicht mehr passten, und so wurden die Schränke voller und voller.

Glücklicherweise bin ich schon einige Male in meinem Leben umgezogen, immer wieder eine wunderbare Gelegenheit auszumisten. Und trotzdem hat sich in 55 Jahren Lebenszeit einiges angesammelt von dem ich mich bisher nur schwer trennen konnte. Dazu kommen Familienerbstücke und Geschenke, die man meint, nicht einfach weggeben zu können. Das erinnert mich an die Geschichte von Ephraim Kishon und dem großen hässlichen Bild des Erbonkels („Onkel Morris und das Kolossalgemälde“).

Vor ein paar Jahren schrieb die Band Silbermond ein wunderbares Lied mit dem Titel“ Leichtes Gepäck“. Der Text in diesem Lied hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und ich spürte, genau das ist es! Genau so möchte ich leben und endlich den Ballast der Vergangenheit ablegen. Wie viel sich wirklich angesammelt hat, das fällt erst auf, wenn man tatsächlich jedes Teil in die Hand nimmt und überlegt „Brauche ich oder will ich das wirklich noch?“.

Wie entscheide ich, was kommt weg und was darf bleiben?
Es gibt verschiedene Methoden, je nachdem wie rigoros ich sein möchte. Ein guter Anhaltspunkt wäre einen beliebigen Zeitraum zu nehmen, z. B. ein Jahr, und alles was in dem Zeitraum nicht getragen oder benutzt wurde, kommt in eine Kiste. Werden die Sachen im nächsten Jahr nicht vermisst, kommt die ganze Kiste, ohne sie nochmals anzusehen, weg.
Macht man das jedes Jahr, bleiben einem später Berge von Sperrmüll erspart.

Meine Erfahrung

Zwischen dem Wunsch mit leichtem Gepäck durchs Leben zu gehen und es dann wirklich umzusetzen, das braucht einen deutlichen Schritt! Endlich wirklich voll und ganz den Keller des Lebens auszumisten und sich von all den unnötigen Dingen zu trennen, auch wenn sie noch gut sind, das ist in der Theorie deutlich leichter als in der Praxis. Alles und jedes Teil in die Hand zu nehmen und sich zu überlegen, benötige ich dieses Teil wirklich noch oder möchte ich es aus einem anderen Grund unbedingt noch behalten? Oder ist es einfach nur deshalb noch da, weil es noch keiner entsorgt hat?

Es ist ein interessanter Prozess, der vielmehr ist als das bloße Loslassen und Entsorgen von Gegenständen. Es ist eine klare Entscheidung für einen anderen Lebensstil, mehr Leichtigkeit und Mobilität im Leben. Letztlich sind es nur wenige Dinge die wir wirklich brauchen, die meisten Sachen bringen uns nur kurzfristige Freude und landen dann als energetische Räuber im hintersten Eck im Schrank oder verstauben im Keller.

Schon vor Jahren hatte ich in einem Vortrag über Feng Shui gehört, dass volle Schränke den Fluss des Chi – den Energiefluss – blockieren. Aus westlicher Sicht könnte man meinen, solange die Schranktüren zu sind merken wir das nicht, doch weit gefehlt.

Vielleicht inspirieren dich meine aktuellen Erlebnisse, selbst einmal wieder die entlegenen Winkel deiner Schränke und Regale anzuschauen und das eine oder andere Teil zu verschenken, zu verkaufen oder wegzuwerfen.

Mein Tipp

Schaffe Platz in deinem Leben damit wieder mehr von dem, was dir wirklich wichtig ist, darin Platz finden kann.

Herzlichst
Deine Karin Pilz

Punkte von Wencke

Das wichtigste Lebenssystem

Viele Menschen suchen ihr ganzes Leben nach dem richtigen Partner oder der richtigen Partnerin und es mag einfach nicht klappen. Häufig wird es sogar immer schwerer je mehr sie sich darum bemühen. Das kann so frustrierend sein, dass neben der Einsamkeit, die Selbstzweifel und das Gefühl nicht liebenswert zu sein die Oberhand gewinnen. Die Ursache des Problems kann im nicht richtig geordneten Familiensystem liegen.

In jeder Beziehung, jeder Partnerschaft und jeder Familie hat jede beteiligte Person im energetischen System der Beziehung, Partnerschaft oder Familie einen bestimmten Platz, der nur für diese eine Person vorgesehen und bestimmt ist. Nimmt eine andere Person diesen Platz ein, fängt das ganze Gebilde an in Schieflage zu geraten.

Lassen wir vor unserem geistigen Auge eine Familie entstehen, die jeden Abend gemeinsam beim Abendessen sitzt. Jeder hat seinen angestammten Platz, den er jeden Abend einnimmt. Der Vater, das Oberhaupt der Familie, sitzt an der Stirnseite des Tisches und hat so das Geschehen am Tisch gut im Blick. Die Kinder sitzen an den langen Seiten des Tisches und die Mutter am anderen Ende. Eines Abends setzt sich der jüngste Sohn auf den Platz des Vaters und der Vater nimmt den Platz des Sohnes ein. Nun lassen wir in unserer Familie ab jetzt den Jungen jeden Abend den Sitzplatz das Vaters einnehmen und den Vater den Platz des Jungen.

Was meinst du? Wird diese Veränderung den Umgang der Familienmitglieder untereinander verändern? Wird der Vater am Sitzplatz des Jungen, die gleiche Autorität haben wie von seinem Sitzplatz an der Stirnseite aus? Wird der Junge die Erziehung und den Rat seines Vaters genauso annehmen?

Du wirst mir sicher recht geben, dass dies in den meisten Fällen nicht so sein wird. So wie in diesem Beispiel gibt es in vielen Familien und Beziehungen Fehlbesetzungen, die sich für uns im energetischen, nicht sichtbaren Bereich befinden. Wir erkennen es nicht so deutlich wie bei dieser Familie am Tisch, doch wir nehmen es wahr in Form von Dysbalancen und immer wieder aufkommenden und scheinbar unlösbaren Konflikten. Ist der Platz des Partners durch eine andere Person belegt, so ist die Suche nach einer erfüllten Partnerschaft zum Scheitern verurteilt. Oft nehmen Geschwister, Elternteile oder vergangene Partner diesen Platz ein. Bringen wir das Familiensystem in Ordnung, öffnen sich neue Möglichkeiten und Chancen und oftmals gelingen Wünsche, die lange nicht so recht gelingen wollten, wie von selbst.

Bringen wir Ordnung in das energetische System der Familienstruktur, so sind tiefgreifende Veränderungen im Verhalten und ein deutlich harmonischeres Miteinander möglich. Streitigkeiten zwischen Eltern und Kindern, Konflikte zwischen Mann und Frau oder unter Geschwistern können sich auflösen. Die Suche nach einem passenden Partner kann endlich Früchte tragen oder in bestehende Partnerschaften Ruhe und Harmonie einkehren. Auch auf vererbte Krankheiten und Gewohnheiten hat die Ordnung bzw. Unordnung des Familiensystems Einfluss, wie auch auf die Wahl des Berufes oder Wohnortes.

Diese systemische Strukturen finden wir auch in Unternehmen und Organisationen wieder. Gibt es oft Streit unter den Mitarbeitern, Mobbing und Neid oder Schwierigkeiten mit Vorgesetzten, lohnt es sich diese systemischen Strukturen zu überprüfen und gegebenenfalls zu bereinigen. Befinden sich alle Personen im Energiesystem des Unternehmens an der richtigen Position, können deutlich bessere Ergebnisse mit deutlich geringerem Aufwand erreicht werden. Das spart Kosten und wertvolle Ressourcen!

Ob Partnerschaft, Familie oder Unternehmen, Ordnung in den Strukturen bringt Ent-Spannung und Erfolg auf allen Ebenen. Gerne unterstütze ich dich oder emfpfehle dir kompetente Kollegen.

Herzlichst
Deine Karin Pilz

Punkte von Wencke

Sag JA zu DIR

Hast du auch schon einmal JA gesagt, für jemanden etwas zu tun, wozu du weder Zeit noch Lust hattest? Hast du auch schon einmal JA gesagt, des lieben Friedens willen, um keinen Streit vom Zaun zu brechen? Hast du vielleicht auch schon einmal JA gesagt, weil es sich nicht gehört NEIN zu sagen?

Dann bist du damit ganz sicher nicht allein auf der Welt! Jeder, der in Beziehungen mit anderen Menschen lebt, hat diese oder ähnliche Situationen schon erlebt. Es macht uns, den Menschen als soziales Wesen aus, uns in gesellschaftliche Systeme einzugliedern und fürsorglich und achtsam miteinander umzugehen. Doch häufig nehmen wir uns und unsere Bedürfnisse nicht genauso wichtig wie die unserer Mitmenschen.

Warum tun wir das?

Aus Angst!
Angst, nicht geliebt zu werden. Angst, allein zu sein. Angst, keine Fürsorge zu erfahren. Angst vor Zurückweisung und Ausgrenzung.
Das Urbedürfnis, ein akzeptierter Teil der Gesellschaft oder der Beziehung zu sein, ist tief in uns verankert; hat es doch einst unser Überleben gesichert.

Beziehungen zu Partnern, Eltern und Kindern, zu Kollegen, Vorgesetzten, sowie Freunden oder Nachbarn bergen viel Konfliktpotenzial. Nur wenn wir es schaffen die Balance zu halten zwischen den Wünschen und Bedürfnissen der anderen sowie unseren eigenen, sind Beziehungen nachhaltig dazu geeignet, uns körperlich und geistig gesund und vital zu halten.

Bei vielen Zivilisationskrankheiten ist ein Zusammenhang zu den Konflikten in uns deutlich erkennbar – der Konflikten zwischen dem was wir wollen und dem was wir am Ende wirklich tun!

Also den eigenen Bedürfnissen, bzw dem wofür wir uns trauen einzustehen – Und den Bedürfnissen der anderen, bzw dem was wir denken, dass die Bedürfnisse der anderen sind.
Der Klassiker „Ich habe Rücken“, aber auch Burnout, Diabetes, Blasenentzündung, Lebensmittelunverträglichkeiten und Krebs sind nur einige Beispiele.

Die Herausforderung

Facebook-Gruppe Karin Pilz Leben(s)formen

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Wir leben in einer Zeit mit sehr vielen Anforderungen, in der wir oft von A nach B hetzen und uns wenig Zeit nehmen, in uns reinzuhören. Doch wie sollen wir wissen und spüren, was wirklich wichtig für uns ist, wenn wir den Bezug zu uns selbst verloren haben, wenn wir nur reagieren statt zu agieren? Selbst in der Freizeit haben wir oft einen vollen Terminkalender!

Die Möglichkeiten

Innehalten, jeden Tag ein paar Minuten. Wahrnehmen was gerade ist.
Hineinfühlen: Wie geht es mir mit meinem Leben?
Ist es das, was ich wirklich möchte und wo bin ich unzufrieden?
Wo ist es notwendig Korrekturen vorzunehmen und wo übergehe ich meine eigenen Bedürfnisse?

Dabei geht es nicht darum, zu allem und jedem nein zu sagen. Es geht vielmehr darum, Tendenzen rechtzeitig zu erkennen und entsprechend gegenzusteuern. Es geht darum, bewusste

Entscheidungen zu treffen und damit von der blosen Reaktion in die bewusste Aktion zu kommen. Dies setzt jedoch voraus, dass ich mir bewusst bin. Über das was ich wirklich möchte. Über das, was mir wichtig ist. Über das, was meine Seele braucht. Über das, wer oder was ich sein möchte.

Und was machen wir mit der Angst?

Interessanterweise wird die Angst, nicht zu genügen, nicht gut genug zu sein und den Erwartungen von Eltern, Partner oder Chefs nicht zu entsprechen weniger, je mehr Wert wir auf uns selbst legen. Selbstwert ist der Wert, den wir uns selbst geben. Und erst wenn wir es uns selbst Wert sind, bekommen wir auch die Wertschätzung der anderen. Mit einem ausgewogenen Selbstwert sind wir in der Lage eine gute Balance zu finden zwischen der Erfüllung unserer Bedürfnisse und der der anderen.

Sei es dir selbst wert!

Herzlichst
Deine Karin Pilz

Punkte von Wencke

Notwendiges Übel oder einmalige Chance?

Gehörst du zu den Menschen, die sich gegen Veränderungen sträuben und nur die Probleme sehen? Oder ist es für dich eher eine Herausforderung und Chance, etwas Neues zu kreieren?

Ich für meinen Teil entscheide mich gerne dafür, in zunächst ungeliebten Veränderungen die Möglichkeit zu sehen, etwas besser zu machen oder etwas Neues zu schaffen. Ein schönes Beispiel ist die  Einführung der DSGVO, ohne die es diesen Blogbeitrag nicht geben würde.

In vielen Lebensbereichen mag der Mensch es gerne, wenn alles so bleibt wie es ist, das ist bequem und einfach. Veränderung hingegen kann durchaus sehr unkomfortabel sein und uns aus der Komfortzone katapultieren.

Liebst du deine Komfortzone?

Doch was, wenn die großartigen Dinge außerhalb der Komfortzone stattfinden? Was, wenn uns die Bequemlichkeit davon abhält, alles im Leben zu geben für unsere Wünsche und Träume? Was, wenn wir am Ende feststellen auf was wir alles verzichtet haben, weil wir uns nicht getraut haben den Kopf über die Komfortzone hinaus zu strecken? Leben heißt, sich fortwährend auf neue Gegebenheiten einzustellen. Leben ist Veränderung und Veränderung ist Leben!

Schauen wir zum Fenster raus, die Natur macht es uns vor, sie ist der beste Lehrmeister. Die vier Jahreszeiten bilden einen Kreislauf von Kommen und Gehen, von Erblühen und Verblühen, von Erschaffung und Untergang. Es gibt keinen Stillstand!

Jeden Tag bietet uns das Leben Möglichkeiten selbst und bewusst der aktive Gestalter unserer Zukunft zu sein, zu oft packen wir sie nicht an und lassen viele Gelegenheiten an uns vorbeiziehen. Diese Bequemlichkeit führt sehr leicht zu einer latenten und oft dauerhaften Unzufriedenheit, die sich ausdrücken kann in schlechter Laune, fehlender Lebensenergie, Müdigkeit, Streit und Krankheit.

Übung macht den Meister!

Facebook-Gruppe Karin Pilz Leben(s)formen

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Ich möchte hier von Herzen ein Plädoyer dafür halten, sich jeden einzelnen Tag für das Leben zu entscheiden, mag es sich auch immer wieder unbequem und wenig komfortabel zeigen. Die gute Nachricht: Auch das ist mit etwas Übung nicht mehr so dramatisch, wie es sich für den ein oder anderen jetzt anfühlen mag. Fangen wir an der Meister unseres Lebens zu werden, genau so, wie wir einen Beruf erlernen, als Lehrling, mit der Bereitschaft, jeden Tag besser zu werden als wir es gestern sein konnten und von den Menschen zu lernen, die diesen Weg schon erfolgreich beschreiten.

Vielleicht kennst du mich noch aus den Anfängen meiner Selbständigkeit. Elf Jahre in denen sich unglaublich viel bewegt hat und in denen ich öfter als mir lieb war aus meiner Komfortzone katapultiert wurde.

Begonnen hat alles mit Ernährung und Bewegung und ich hatte von Anfang an die großartige Möglichkeit, Menschen bei ihren gesundheitlichen Herausforderungen zu unterstützen. Damals war nicht absehbar, dass dies erst der Anfang war, und schon gar nicht, in welche Richtung sich alles entwickeln wird.

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“

Der Sprung in die Selbständigkeit, raus aus der Sicherheit, hinein in das tägliche Abenteuer der Selbständigkeit, hat für mich bis heute diesen Zauber nicht verloren.

Jedes dieser Jahre ist gefüllt mit Ausbildungen, Schulungen und Seminaren zu all den Themen die unser Mensch sein beinhaltet. Ganz besonders fasziniert haben mich von Anfang an die Möglichkeiten, die wir außerhalb der wichtigen Schulmedizin haben und doch so wenig davon wissen und nutzen. Unser Körper ist ein faszinierender Organismus, der nichts – wirklich nichts! – ohne einen bestimmten Grund tut.

Bei Krankheiten, deren Behandlung auf körperlich-medizinischer Ebene nicht nachhaltig zur Wiederherstellung der Gesundheit führt, lohnt es sich sehr, aus einer anderen, oft noch ungewohnten Perspektive hinzuschauen. Je nachdem welches Organ oder Körperteil erkrankt ist, lassen sich deutlich Konflikte und Dysbalancen im Leben erkennen. Deren Auflösung kann zur vollkommenen Heilung führen, wenn wir dazu bereit sind.

Dieses Wissen hat meine Tätigkeit am Wesentlichsten von allem beeinflusst. So darf ich heute Menschen unterstützen, die schulmedizinisch nicht weiterkommen oder an anderer Stelle im Leben in einer Sackgasse stecken.

Herzlichst
Deine Karin Pilz

Wir waren dabei: Nürnberg goes Fit Winteredition 2014/2015

Sommer 2014, ein Anruf der Organisatoren von Nürnberg goes fit (NgF) und die Anfrage ob wir nicht Lust hätten an mehreren Terminen mit 50 – 100 Personen smovey zu schwingen, sie hätten uns gerne dabei. Kurz überlegt und zugesagt! Kleinen Schweißausbruch bei dem Gedanken an die Umsetzung, aber ich liebe ja die Herausforderungen. 😉

Puh, allein die Logistik alle vier Wochen 100 Paar smovey für das Training zu organisieren bedarf einer guten Vorbereitung. Gottseidank haben wir ein tolles Trainerteam vor Ort, die tatkräftig zur Stelle waren … Trainingssmovey ausleihen und bei uns sammeln, vor Ort an die Teilnehmer ausgeben, den Stand besetzen für Fragen vor, während und nach dem Training uvm. Ein ganz großer Dank geht an dieser Stelle an alle die uns Ihre smovey geliehen und uns vor Ort so unglaublich toll unterstützt haben. Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen!

Eine 4 m Beachflag musste her, um in dieser großen Halle von Mercedes Benz gebührend gesehen zu werden. Dazu einige Aufsteller und Plakate, Kleiderbesprechung (schließlich wollen wir ja als Team wahrgenommen werden 🙂 ) und dann war da noch das eigentliche Thema: Stundenaufbau, Inhalt, Musik und das bisschen Aufregung vor so einem Vorhaben.

Immer wenn man sich aus seiner Komfortzone bewegt ist Platz für persönliches Wachstum. Bei der nächsten Anfrage dieser Größenordnung weiß ich: Wir schaffen es! Es waren tolle vier Sonntage, anstrengend und zeitaufwendig, doch gleichzeitig aufregend und euphorisierend mit so vielen Menschen die smovey zu schwingen. Am Ende war es unglaublich bereichernd und wir hatten alle viel Spaß. Ich bin sehr dankbar so einen tollen Job machen zu dürfen.
Hast du Ideen welche Veranstaltungen wir mit smovey bereichern sollten? Dann schreibe mir bitte, hier oder per Mail an gesundheit@karin-pilz.de.
Auf ins nächste Abenteuer.

Eure
Karin

Karin Pilz – gut ernährt und bewegt leben mit smovey

http://www.dsa-business.de/karin-pilz-gut-ernaehrt-und-bewegt-leben-mit-smovey

Leckere Ernährung + Bewegung die Spaß macht = viel Lebensfreude. Wenn du auch der Meinung bist, klicke auf den Beitrag, hinterlasse einen Kommentar und deine Sterne. 🙂

Prävention – sinnvoll oder sinnlos?

Definition von Prävention lt. Bundesgesundheitsministerium

„Der Begriff der Prävention ist ein Oberbegriff für zeitlich unterschiedliche Interventionen zur gesundheitlichen Vorsorge. Mit der primären Prävention soll die Entstehung von Krankheiten verhindert werden. Die sekundäre Prävention oder Früherkennung will Krankheiten frühzeitig erkennen, damit eine möglichst frühzeitige Therapie eingeleitet werden kann. Mit der tertiären Prävention sollen Krankheitsfolgen gemildert, ein Rückfall bei schon entstandenen Krankheiten vermieden und ihre Verschlimmerung verhindert werden.“

Der Mensch ist geneigt die Sinnhaftigkeit von präventiven Maßnahmen erst zu erkennen, wenn bereits Stufe drei (tertiär) erreicht ist. Die Krankenkassen übernehmen Leistungen wie Vorsorgeuntersuchungen in Stufe zwei (sekundär), manchmal sogar Stufe eins (primär). Der wesentliche Teil der primären Prävention jedoch, muss zusätzlich zum Krankenkassenbeitrag von jedem selbst aufgebracht werden und der Impuls bzw. das Erkennen der Notwendigkeit von präventiven Maßnahmen muss der Handlung vorausgehen.

Ein alltägliches Beispiel, mögen mir bitte alle Raucher verzeihen (auch ich habe mal geraucht!), doch hilft es klar zu erkennen worauf ich hinaus möchte.Ein Raucher geht zum Arzt, der sagt ihm: „Soweit alles ok, doch es wäre gut wenn Sie mit dem Rauchen aufhören würden.“ Was passiert? Du wirst mir zustimmen, in den meisten Fällen NICHTS, auch wenn das Wissen um die gesundheitsschädigende Wirkung von Rauchen grundsätzlich bekannt ist.
Ein Raucher geht zum Arzt, der sagt ihm: „Ihr linkes Bein wird schlecht durchblutet, die Wahrscheinlichkeit dass wir es amputieren müssen ist sehr hoch.“ Was passiert? Schock! Auch hier wirst du mir zustimmen, in den meisten Fällen ist das erste was der Patient macht DAS RAUCHEN AUFHÖREN.
Es geht jetzt sogar noch weiter. Er fängt an sich schlau zu machen, was er jetzt tun kann um sein Bein zu retten. Plötzlich recherchiert er und ist bereit viele gut gemeinte Ratschläge zu prüfen und alles zu tun, um Heilung zu erfahren.

Leider ist das die traurige Realität, ich erlebe sie tagtäglich in vielen Gesprächen. Wir sind alle nicht von solch unsinnigen Handlungsweisen befreit, der eine mehr, der andere weniger und das auf ganz unterschiedlichen Gebieten.

Wir kennen nur zwei Motivationsformen: Lust oder Schmerz. Welche von beiden größer ist kannst du dir sich jetzt sicher schon denken, leider Schmerz. Und genau deshalb ist es so schwer mit vernünftigen Argumenten und dem Erzeugen von Lust Veränderung zu bewirken. Umgekehrt ist bei den Gedanken an Schmerz plötzlich möglich, was vorher nicht denkbar war.

Wie wäre es, wenn wir mit der gleichen Kraft unsere Gesundheit schützen? Welche Veränderung würde das für jeden einzelnen von uns bedeuten? Welche Steigerung der Lebensqualität? Fühlt sich das gut an? Dann starte gleich jetzt mit dem ersten Schritt und werde dein eigener Gesundheitsmanager. Viel Spaß dabei!

Ruf mich an, ich helfe dir gerne.

Mit einem gesunden Gruß
Karin